Heimatliebe: 11 Fragen und meine Antworten zum Niederrhein

Die liebe Charnette von wiraufreise.de hat mich eingeladen an ihrer Blogparade zum Thema Heimatliebe teilzunehmen und ihre 11 Fragen dazu zu beantworten. Das mache ich doch gerne, hier sind meine Antworten.

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das heimische Gartenhaus

1. Was ist für Dich Heimat, was bezeichnest Du als Heimat?
Meine Heimat ist der Niederrhein, hier bin ich geboren, aufgewachsen und hier lebe ich gerne bis heute. Heimat ist für mich aber eigentlich auch alles, wo ich mich zuhause fühle. Und dazu zählen in erster Linie die Berge, vor allem meine Skiheimat Schröcken.

2. Wo liegt Deine Heimat? Beschreibe die geographische Lage.
Ich bin in Geographie ganz schlecht, aber ich versuche es mal. Der Niederrhein, bzw. meine Heimatstadt Tönisvorst, liegt in Westdeutschland. Nahe der niederländischen Grenze, aber auch an der Grenze zum Ruhrgebiet. Zwischen den Großstädten Düsseldorf, Mönchengladbach und Duisburg, direkt neben Krefeld.

3. Nenne drei Highlights, die jeder Tourist unbedingt besuchen muss.
Zuerst natürlich eine Fahrt mit dem Schluff, das ist eine historische Dampfeisenbahn, die in den Sommermonaten zwischen St. Tönis (Stadtteil von Tönisvorst) und dem Hülser Berg (das ist nicht wirklich ein richtiger Berg, aber er hat einen Aussichtsturm, Biergarten und Wildtiergehege) im Krefelder Stadtteil Hüls verkehrt. Ein toller Tagesausflug für die ganze Familie!
Als zweites möchte ich den Krefelder Zoo nennen, der ist wirklich schön. Es gibt seit kurzem ein Erdmännchengehege und eine sehr erfolgreiche Nashornzucht.
Außerdem kann man am Niederrhein wunderbar Radfahren, deswegen möchte ich das als 3. Highlight nennen.

4. Was kann man mit Kindern einen Tag lang machen?
Natürlich die unter Punkt 3 genannten Highlights, mit allen 3 Sachen kann man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen. Erwähnenswert ist vielleicht außerdem noch das Irrland in Kevelaer, ein riesiger Abenteuerspielplatz, und damit meine ich wirklich riesig. Außerdem ist die Burg Linn mit ihrem weitläufigen Park in Krefeld immer einen Besuch wert.

5. Es regnet in Strömen, was könnt ihr als Schlecht-Wetter-Programm empfehlen?
Wie sagte meine Oma schon immer, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Also Matschklamotten und Gummistiefel an und ab nach draußen.
Es gibt hier zwar zwei Okidoki-Kinderländer, aber die mag ich gar nicht. Ansonsten gibt es natürlich mehrere Schwimmbäder, wir fahren am liebsten ins Aqua-Sol nach Kempen.

6. Welche kulinarischen Köstlichkeiten müssen unbedingt probiert werden und wo?
Natürlich Krefelder (das ist Altbier mit Cola), am besten in Krefeld im Nordbahnhof, da kann man auch sehr lecker regionale Köstlichkeiten essen.
Tönisvorst gilt außerdem als Apfelstadt, hier gibt es unzählige Apfelplantagen und viele Bauernhöfe mit eigenem Hofladen, bei denen man die regionalen Sorten direkt probieren und kaufen kann.

7. Welches Hotel kannst Du empfehlen?
Die Burg Botzelaer in Kalkar-Appeldorn, so romantisch und so schön. Sie wird ehrenamtlich von Mitgliedern eines Vereins geführt, man kann dort (außer bei speziellen Veranstaltungen) nicht zu Abend essen, aber das Frühstück ist mit viel Liebe gemacht und wirklich lecker.

8. Wo befindet sich Dein absoluter Lieblingsplatz und warum ist es Dein Lieblingsplatz?
Das ist ganz einfach. Mein Lieblingsplatz ist eine Bank im Erholungsgebiet am Wasserturm in St. Tönis. Da kann man nicht nur herrlich in der Sonne sitzen, sondern auch die Gedanken schweifen lassen und in Erinnerungen an tolle Momente schwelgen.

9. Was ist der absolute Geheimtipp, der in keinem Reiseführer beschrieben ist?
Gibt es überhaupt einen Reiseführer über Tönisvorst? Nun, zumindest über den Niederrhein gibt es welche. Vielleicht ist es das eben genannte Erholungsgebiet am Wasserturm. Es ist erst ein paar Jahre alt, man kann dort schön spazieren, etwas über die verschiedenen Apfelbäume lernen, es gibt einen Spielplatz, ein paar Fitnessgeräte, natürlich viele Bänke und Holzliegen, eine Freilaufstelle für Hunde, und man kann ganz wunderbar im Café Eigenwillig einkehren.

10. Was ist die schönste Veranstaltung des Jahres?
Ganz klar das „Anglühen auf der Rathausalm“ im Vorfeld des St. Töniser Weihnachtsmarktes. Für die Kinder wird Schnee aufgeschüttet, es gibt Glühwein und andere Getränke, weihnachtliche Musik und eine richtig schöne, vorweihnachtliche Stimmung. Außerdem gibt es am ganzen Niederrhein verteilt in der Adventszeit viele, kleine, schöne Weihnachtsmärkte, besonders hervorzuheben ist der in Kempen.

11. In welcher Jahreszeit ist es in Deiner Heimat am schönsten und warum?
Im Frühling, wenn die Bäume in den Apfelplantagen in voller Blüte stehen.

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2 Gedanken zu “Heimatliebe: 11 Fragen und meine Antworten zum Niederrhein

  1. Liebe Natalie,
    schöner Beitrag von deiner Heimat. Das liegt ziemlich gut. Du hast Städte, Land, und man ist ganz schnell in Holland. Sollte ich mal in diese Richtung kommen, werde ich deine Empfehlungen befolgen.
    Liebe Grüße aus dem Rheingau.
    Selda

    Gefällt 1 Person

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